zwei seelen wohnen ach! in meiner brust… 

der buäb ist vor ein paar wochen aus unserem familienbett ausgezogen. zuerst schlief er noch bei uns im schlafzimmer in seinem neuen, grossen bett. nach ein paar wochen ist er umgezogen in sein eigenes zimmer.

und, was soll ich sagen? es ist toll, dass wir das schlafzimmer (zumindest für ein paar wenige monate) wieder für uns haben! es ist luxuriös, auch seitwärts aus dem bett aussteigen zu können. es ist ein traum, wieder ein nachttischchen zu haben. und licht! und 90 cm für mich! und sex im eigenen bett! 

aber aber. der buäb schläft auch mit bald 3 noch nicht durch. und schreit leider immer „mama“ und nie „papa“. ich muss also zugeben, dass das nächtliche aufstehen (mal abgesehen von dem schwangerschaftsbedingten aufstehen) nicht so easy ist und ziemlich schlaucht. als er neben mir lag, war das alles wesentlich einfacher und ich wusste manchmal am morgen gar nicht mehr, ob er wirklich wach war. jetzt bin ich pro nacht mindestens einmal wach für den buäb und zweimal wach für das baby, respektive meine blase oder mein karpaltunnelsyndrom. ich bin bestens vorbereitet für das leben ohne schlaf ab dezember 2016.

und: ich vermisse ihn. ich habe vergessen, wie schrecklich die nächte waren mit seinem fuss in meinem auge, mit einem schnarchenden typ links von mir und einem rechts von mir, mit der frage, ob meine nase jetzt wohl wirklich gebrochen ist oder nicht, …

aber, nun ist es so. der buäb ist mehr oder weniger freiwillig oder besser: ohne grossen widerstand zu leisten, ausgezogen. wie gut, dass er noch immer nicht richtig alleine einschlafen kann und wir abends noch immer ganz viel kuscheln müssen. wie gut, dass er morgens noch immer eine flasche milch bekommt, die er dann zwischen uns im ehebett trinkt. wie gut, dass bald ein zweites kind kommt, dass wieder bei uns schläft und den buäb vielleicht auf die idee bringt, er könne ja auch wieder zurück ziehen.

mein undankbares baby geht in die spielgruppe

vor 7 wochen haben der buäb und ich die spielgruppe* anschauen wollen. respektive: ich wollte sie anschauen. der buäb ist demonstrativ drei meter vor dem eingang stehen geblieben und hat sich wie ein esel am berg geweigert, auch nur einen fuss da rein zu setzen. wir haben also so aus der entfernung ein bisschen geschaut, was da so passiert und ein bisschen mit der spielgruppenleiterin geredet. sie war ganz  lieb und meinte, wir sollen dann einfach nach den sommerferien kommen und bei manchen dauere die ablösung halt ein bisschen länger. kein problem, alles easy.

wir sind also in die sommerferien und haben kaum noch über die spielgruppe geredet (ich habe ja die tendenz, solche themen zu oft anzusprechen. danke an pe, der mich dann erinnert, es gut sein zu lassen – besonders vor und mit dem buäb).

in der letzten woche kam dann ein brief der spielgruppenleiterin. sie freue sich auf den buäb, er soll doch ein plüschtier mitbringen und ein foto von seiner familie. und sie habe knetteig vorbereitet. der buäb hat so semiinteressiert zugehört und ich ahnte: es wird wohl so schnell nix aus meinen 2 stunden „freizeit“ pro woche. kein problem, alles easy.

vorgestern war es dann soweit: wir sind zur spielgruppe aufgebrochen. der buäb hat auf dem weg dahin viele fragen gestellt. ich war extrem nervös und sentimental. als wir da waren, ging ich voraus und er wie selbstverständlich hinter mir her, hat sich an den tisch gesetzt und begonnen zu kneten und zu spielen. irgendwann hab ich ihm gesagt, dass ich jetzt den hütehund abholen werde und ihn dann anschliessend wieder abholen komme. er hat mich nicht mal richtig zur kenntnis genommen und weiter gespielt und gelacht.

ich hatte tränchen in den augen (ich darf das, ich bin schwanger!). mein baby alleine mit praktisch fremden betreuerinnen und kindern! schluchz. gleichzeitig so stolz auf meinen buäb. hachz.

als ich zurück kam, standen dort schon andere mütter und wir hörten durch das gekippte fenster, wie sie kleinen lachen und toben, ich hörte den buäb giggeln  und war so erleichtert. als ich ihn in empfang nahm, war er total verschwitzt und hatte rote backen. er suchte nach seiner trinkflasche und schaute mich verschmitzt an: „wir haben so lustige sachen gemacht!“

zuhause habe ich ihn gefragt, ob er nächste woche wieder in die spielgruppe  möchte. er, mit seinem pockerface: „ja, sicher!“

ach, mein baby. du undankbares pack. 3 jahre lang verwöhne ich dich nach strich und faden, darfst du neben mir schlafen und erfülle ich dir fast jeden wunsch. und du? du hast selten so glücklich ausgesehen wie als du zum ersten mal „fremdbetreut“ wurdest. ach, mein baby. wann bist du nur so gross geworden? ich liebe dich!

* spielgruppe in der schweiz = ein freiwilliges angebot als vorbereitung auf den obligatorischen kindergarten (vorschule), der dann mit dem vollendeten 4. lebensjahr besucht wird. die spielgruppe findet 1-2 mal pro woche für ca. 2-3 stunden statt. wir beginnen mit einmal pro woche 2 stunden. der buäb kommt erst 2018 in den kindergarten.

Brütupdate IV

23. woche…

ich habe meine wunschhebamme kontaktiert für die wochenbett-betreuung zuhause und ich hatte solche herzklopfen dabei! meine güte, ich brauche wirklich eine hebamme! ich bekomme wirklich ein baby! ♥ und: sie hat zugesagt! ich bin sehr glücklich und zuversichtlich.

die übelkeit ist also wirklich mit der 20. woche verschwunden. ich mag noch immer nicht richtig reinhauen, habe aber immerhin 1,5 kilo zugenommen. das baby ist aber genau richtig gross und schwer für die 23. woche.

und: der mann und ich wissen jetzt, was es wird. mein gefühl hat mich extrem getäuscht. aber als die ärztin gesagt und gezeigt hat, was es wird, war da so ein gefühl „ah, ja logisch!“ und es passt sososososo. genau so hatte ich mir meine familie immer vorgestellt. ♥

das baby ist jetzt auch nicht mehr so chillig wie bisher. es bewegt sich viel und reklamiert, wenn ich unbequem sitze. und ich hatte recht: es ist doch wieder eine vorderwandplazenta. ich bin doch langsam profi!

anfang dieser woche war es ein bisschen turbulent für mich. ich habe mehrere symptome einer präeklampsie und musste zum zuckerbelastungs- und zum gestosetest. aber: entwarnung. alles ist gut. ich muss jetzt regelmässig den blutdruck messen und stützstrümpfe tragen \0/

das baby hat jetzt einen arbeitstitel: bobbel. getauft von einer, die es wissen muss. einen richtigen namen hat das kind noch nicht. wir haben eine liste, aber irgendwie steht da der richtige noch nicht drauf. wir suchen weiter (und versuchen ruhig zu bleiben).

eigentlich wollte ich wieder im spital hier in der stadt gebären. nun schwärmen aber alle von einem anderen spital, nur 5 minuten weiter entfernt, aber in einem anderen kanton. vielleicht, so habe ich  mir gedacht, wäre es gar nicht so schlecht, das kind an einem anderen ort auf die welt zu bringen. die erste geburt war kein spaziergang und im nachhinein betrachtet lief vielleicht auch bei der betreuung einiges krumm. wir werden uns also dieses andere krankenhaus anschauen gehen und dann entscheiden (wobei meine ärztin meinte: wenn sie dieses gesehen haben, dann möchten sie auch dort gebären).

und auch sonst setze ich mich langsam mit der geburt auseinander. wo und wie möchte ich gebären? unterdessen weiss ich ja, dass ich das „wo“ noch eher planen kann als das „wie“, aber beim „wie“ bin ich nicht mehr ganz so sicher, wie auch schon. ich weiss einfach, dass eine sectio für mich kein drama wäre. ich hätte gerne wehen (wehen kann ich gut, von daher bin ich zuversichtlich), den rest überlasse ich wahrscheinlich der natur. ich habe aber noch ein paar gespräche mit tollen müttern, meiner hebamme und ein buch vor mir. und zum schluss wird auch die ärztin noch ein wörtchen mitzureden haben. ich hab da volles vertrauen in sie.

und auch sonst warten viele bücher darauf, gelesen zu werden:

stillen ohne zwang von sibylle lüpold.
wie, du stillst nicht? von regina masaracchia.
das geburtsbuch von nora imlau.
das wochenbett von loretta stern.

und ich habe eine to-do-liste angefangen, die bis dezember jede menge häkchen haben sollte. gogogo, denn heute sind es nur noch 4 monate bis zum termin. ♥

mein ferientweet und etwas mehr als 140 zeichen.

ja, das hab ich getwittert und tatsächlich auch ein paar antworten bekommen (memorandum an mich selbst: keine rhetorischen fragen auf twitter stellen! sie dazu auch meine antikatzentweets). und ja, viele eltern finden ferien mit kindern wirklich streng. das ist auch legitim. ferien mit kindern sind ja nicht mehr das, was sie mal waren ohne kinder, gell. so wie das leben mit kinder nicht mehr das ist, was es mal war. aber im besten fall hat man sich ja beim kinderwunsch genau das gewünscht: dass es anders wird. und im schlechtesten fall hat man genau das gewusst, als man sich für das kind entschieden hat: dass es anders wird. wie genau, das weiss man ja nicht genau. aber anders auf jeden fall. anyway.

mir sind zwei dinge klar geworden, die für twitter zu kurz sind.

erstens haben wir oft unterschiedliche voraussetzungen. viele eltern sind es nicht gewohnt, die kinder sowieso den ganzen tag um sich zu haben, weil das kind fremdbetreut wird. sie sind sich gewohnt, auch mal zeit für sich zu haben, mal alleine zu sein oder zeit zu haben, in ruhe irgendwas im haushalt zu machen oder einkaufen zu gehen. unser kind wird nicht fremdbetreut. wir lohnarbeiten zwar beide, aber teilen uns die restliche zeit der betreuung auf. einen tag übernimmt noch meine mutter. das heisst, dass wir uns gewohnt sind, dass das kind immer dabei ist. beim kacken, beim putzen, beim einkaufen, beim waschen, … das kind ist sich das gewohnt und ist manchmal kooperativ, manchmal weniger. und wir sind uns gewohnt, dass das kind immer dabei ist. meistens ist das schön, manchmal auch verdammt streng. aber es ist so und ich habe mir ehrlich gesagt vorher noch gar nie gedanken gemacht, dass das kind ja auch in der zeit, in der eine/r von uns nicht lohnarbeitet, fremdbetreut werden könnte. vielleicht auch deshalb, weil fremdbetreuung in der schweiz ein luxus ist, den sich der durchschnitt nur leisten kann, wenn er in dieser zeit etwas / gut verdient. ich kenne jedenfalls niemanden, der sich diesen luxus leisten kann. ändern wird sich die situation erst, wenn das kind in den obligatorischen (und kostenlosen) kindergarten (vorschule) kommt. das ist mit dem vollendeten 4. lebensjahr für 2,5 stunden pro tag.
worauf ich hinaus will: ferien sind für uns nicht gross anders mit kind als der alltag mit kind. es ist sowieso immer da und will bespasst werden. genau so wie der haushalt.

zweitens sprechen wir bei ferien von zwei verschiedenen dingen: viele meinen damit die zeit, in der das kind nicht fremdbetreut werden kann und/oder nicht in die schule geht. ich spreche von unseren mickrigen 4 wochen ferien pro jahr, in denen der mann und ich nicht lohnarbeiten müssen. (wobei 4 wochen etwas übertrieben sind. einzelne ferientage gehen immer drauf für betreuung des kindes, wenn jemand anders ausfällt.) wir schauen natürlich, dass wir diese 4 wochen gleichzeitig nehmen, damit wir zeit zu dritt haben. diese zeit ist natürlich entspannter für alle, weil wir uns dann die kinderbetreuung etwas aufteilen können und so mehr zeit für jeden von uns rausspringt. ganz anders als bei vielen, die mir auf meinen tweet geantwortet haben. die haben dann in dieser zeit weniger zeit für sich selbst, weil die kinder bespasst werden möchten.

worauf möchte ich hinaus? keine ahnung. vielleicht mitteilen, dass mein leben immer so streng ist, wie eures nur in der ferienzeit. <- kleiner scherz. ich mag dieses leben, diesen alltag und auch diese ferien. natürlich beneide ich menschen, die auch mal in ruhe was im haushalt erledigen können oder sogar mal einfach so zeit haben für einen besuch bei der kosmetikerin, ohne einen wahnsinnigen aufwand betreiben zu müssen. aber es kommen ja auch wieder andere zeiten.
das alles ist auch nicht wertend gemeint. ich denke, in der schweiz ist es einfach normal(er), dass kinder nicht fremdbetreut werden oder nur in der zeit, in der beide lohnarbeiten.
in diesem sinne: denkt an mich, wenn ihr mal wieder in ruhe fenster putzt. ♥

Brütupdate III

20. woche und ich kann feierlich und hoffentlich nicht zu optimistisch verkünden, dass es langsam besser wird mit der übelkeit. es ist noch nicht ganz ausgestanden und ich habe noch immer null appetit und ebenso viele gramm zugenommen, aber ich kann abends wieder an andere dinge denken als ans kotzen.

zum beispiel ans stricken. gerade stricke ich an einer pebble vest nach der anleitung von kirschkernzeit. so eine hatte ich schon für den buäb gestrickt, damals 2013. ich bin ein bisschen stolz, dass ich so was kann und werde wohl gleich noch eine stricken. meine freundin bekommt ja auch im dezember ein baby ♥

apropos dezember: termin ist ja bekanntlich am 24. dezember*. wenn ich von jeder person, die das erfährt und die sagt: „oh, ein christkindli!“ einen franken bekommen würde, dann hätte ich ausgesorgt. bis zum ende der schwangerschaft wahrscheinlich für immer.

*der termin ist eigentlich vorverlegt worden auf den 19. dezember. wir behalten das aber für uns (ausser dass ich es ins internet schreibe höhö), weil ein später termin sorgt ja bekanntlich für weniger nervtötende rückfragen ob das baby schon da ist. wir lernen aus 2013… und was ich fürs dritte kind (gott, bin ich tapfer!) lerne: meine embryos sind am anfang immer etwas kleiner als gewöhnlich (von wegen alle babys wachsen am anfang genau gleich schnell blabla), ich bekomme einen geburtstermin der gar nicht wirklich möglich ist, LASSE MICH DIESES MAL NICHT VERRÜCKT MACHEN, irgendwann holt das kindlein dann rasant auf, der geburtstermin wird korrigiert, stimmt dann auch wieder mit meinen berechnungen überein und das kindlein kommt dann, wann es will.

in der 20. woche mit dem buäb habe ich ihm olivia gekauft und ihm jeden abend im bett vorgespielt. dieses wochenende möchte ich auch eine spieluhr fürs baby (ich brauche einen arbeitstitel!) kaufen. oder sollte ich nicht? der buäb ist schliesslich trotz allem ein schlechter ein- und durchschläfer geworden. hm…

„wir lassen uns überraschen!“ ist unsere antwort auf die frage, was es denn wird. stimmt aber nicht ganz.

momentan suchen wir einen namen…

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„das erste mal in meinem leben“ ♥

 

 

 

Brütupdate II

17. Woche und mir ist immer noch übel. Allerdings nur noch abends. Und manchmal mittags. Morgens nie.

Zucker hat sich normalisiert. Wohl auch darum, weil ich praktisch keinen mehr zu mir nehme. Party!

Heute trage ich in dieser Schwangerschaft zum ersten Mal ein Umstandsshirt. War eine gute Entscheidung. 

Der Buäb war zum ersten Mal dabei beim Ultraschall. Viel spannender als das Baby ist allerdings der Ventilator in der Praxis der Frauenärztin. Schon klar. 

Viele sind überrascht und fragen: warum denn jetzt doch ein zweites Kind? Ziemlich indiskret, aber ich gebe ja gerne Auskunft. Also erstens haben wir einfach furchtbar gerne Sex. Zweitens hat uns da noch jemand gefehlt. Drittens fanden wir es oft unnatürlich, wie wir zu zweit auf das eine Kind eingeredet haben. Zwei gegen zwei (oder vielleicht dann mal zwei gegen drei oder vier) finden wir irgendwie gesünder. Für uns. 

Heute haben wir die Herztöne gehört und die Händchen und Füßchen gesehen. Meine Güte. So verliebt. 

<3 

Brütupdate

15. Woche und mir ist immer noch schlecht. Ein Ende ist nicht abzusehen. Ein Traum. Ratschläge hätte ich lieber keine. Danke. Ich habe alles ausprobiert, sogar Dinge, die ich eigentlich lächerlich finde (ich hatte Tape an den Handgelenken und sah aus, als hätte ich mir die Pulsadern aufgeschlitzt. So viel dazu.). Aber falls jemand sagen möchte: „Hey, bei mir war es ab der 16. Woche einfach vorbei!“ Dann immer her damit.

Ich habe sehr hohen Zucker. Bald muss ich zum ersten Zuckertest und meine Ärztin sieht das ganze ziemlich ernst. Ich eigentlich auch, aber alles kein Problem, denn ich kann problemlos auf Süsses verzichten. Zumindest die letzten 34 Jahre. Jetzt raten sie mal, woran ich 24 Stunden denke, seit ich weiss, dass ich nichts Süsses essen sollte. Torten, Glace, Schokolade, Gummibärchen, Kuchen. Ein Traum.

Ich bin froh eine neue Ärztin zu haben und nicht mehr den der letzten Schwangerschaft (lustig, das Samsung schlägt mir beim Wort „Schwangerschaft“ automatisch „Schwangerschaftsübelkeit“ vor. Nun wissen Sie auch, was ich die letzten Monate so gegoogelt habe.). Mein Verdacht, dass ich schon in der letzten Schwangerschaft Diabetes und zum Schluss eine Schwangerschaftsvergiftung hatte, wird mir immer wahrscheinlicher. Schön, dass ich jetzt jemanden habe, der es ein bisschen ernster nimmt.

Wenn der Mann so beiläufig sagt: „Ja, das könnten wir dann mit den Kindern auch mal machen, wenn sie größer sind…“ und ich direkt weinen muss vor Glück. Die Kinder. Mehrzahl. Und er sagt es so locker. Ich lieb den.

Der Buäb redet immer von seiner kleinen Schwester. Als ich ihn gefragt  habe, warum er so sicher sei, dass es eine Schwester werde, meinte er: „Na weil ich sie schon getauft habe. Sie hat vier Namen. Lina Billi Lasta. Und der letzte genau wie du: Mama.“ Lina Billi Lasta Mama. Wie schön, dass wir das auch schon geklärt haben.

Heute meinte die Schwiegermutter (Hebamme), dass ich es nicht mehr verstecken könne. Und der Mann hat mich ausgelacht, als ich gesagt habe, ich erzähle es bei der Arbeit erst in zwei Wochen. Es ist nicht zu übersehen.❤

Und ich spüre es. Es könnte allerdings auch der Darm sein.