brütupdate VI

27. woche! noch 100 tage (als mir der mann das gesagt hat, hätte ich heulen können…)

also wenn ich nicht ständig schlimme migräne mit aura hätte, dann wäre jetzt wohl der zeitpunkt, an dem ich sagen würde: es geht mir richtig gut in dieser schwangerschaft. ich habe sonst nämlich gerade überhaupt kein leiden. (reicht auch vollkommen!)

wegen der chronischen migräne bin ich nun schon seit 2 wochen krank geschrieben und werde noch weitere 5 wochen daheim bleiben. danach schauen wir weiter, dann geht es nur noch 2 monate. in der schweiz gibt es ja leider keinen mutterschutz, das heisst, die mutter arbeitet bis zur geburt, ausser sie wird krank geschrieben.

wir haben unser wunschkrankenhaus für die geburt angeschaut und uns ziemlich sofort dafür entschieden. es ist 5 minuten weiter weg als das krankenhaus in der stadt, aber bei mir kommt es ja bekanntlich auf 5 minuten mehr oder weniger nicht an.
war schon komisch, an einem warmen septemberabend in so einem kreissaal zu stehen. da kommen nicht nur schöne erinnerungen hoch. und trotzdem bin ich unterdessen ganz entspannt, was die geburt angeht. ich weiss, dass ich in guten händen bin und dass das kind gesund auf die welt kommt. ich habe vollstes vertrauen und plane rein gar nichts, weil ich weiss, dass ich nichts planen kann.

den namen haben wir uns wieder aus dem kopf geschlagen. der mann hat einen neuen favoriten, ich muss noch ein bisschen überzeugt werden.

und ich habe viel gelesen:

meine wunschgeburt – selbstbestimmt gebären nach einem kaiserschnitt

ich habe mich sehr auf diese lektüre gefreut und war dann ein bisschen enttäuscht: die gestaltung des buches ist so schrecklich, mir tun beim lesen die augen weh, ich schaff das einfach nicht. ausserdem hab ich das thema glaub langsam intus und weiss, dass spontan gebären nach einem kaiserschnitt möglich sein kann, aber eben nicht muss. es ist mir unterdessen so egal, wo das kind raus kommt, dass ich wohl nicht (mehr) zur zielgruppe gehöre. mir ist nur wichtig, dass wir alle diese geburt ohne schäden überstehen.

das geburtsbuch

fand ich super, werde ich vielleicht nochmals lesen vor der geburt.

das stillbuch

das fand ich erstaunlicherweise so gut, dass ich es mir vielleicht sogar kaufen werde. es geht nicht nur ums stillen (und ist dabei bei diesem thema wirklich erstaunlich wertfrei), sondern auch ums vorbereiten auf die geburt, ums wochenbett, ums schlafen, um die geschwister, … wirklich eine super lektüre und sehr hilfreich. auch wenn es auch dieses mal nicht richtig klappen wird mit stillen, wird mir dieses buch eine hilfe sein.

ja und sonst brüte ich ein bisschen vor mich hin, versuche ich tempo raus zu nehmen in meinem leben (meine stärke! höhö), organisiere ich demnächst jemanden, der meine fenster putzt und frage ich einen meiner brüder, ob er götti werde möchte. ♥

3!

DSC_0045.JPGmein kleiner grosser

heute wirst du 3 jahre alt! ich kann es kaum glauben, dass es erst drei jahre her sein soll, als ich deinen ersten schrei gehört habe. andererseits kann ich mir gar nicht mehr vorstellen, wie das leben vor dir war. irgendwie warst du doch schon immer mit dabei, bei deinem papa und mir.

du bist so gross geworden. ein meter mensch!

du redest den ganzen tag und das perfekt.
spielsachen sind für dich völlig überbewertet. du spielst allerhöchstens mal mit duplo oder im sandkasten. ansonsten schleppst du dauernd irgendwas aus dem haushalt herum: hundesnacks, tampons, trinkhalme oder anzündwürfel. dir kommt immer irgendwas in den sinn, das du unbedingt haben musst und nimmst es dann oft auch mit zum mittagsschlaf oder abends ins bett.

apropos bett: du schläfst seit kurzem nicht mehr im familienbett, sondern im eigenen zimmer. manchmal klappt das ganz gut und du schläfst sogar durch. manchmal musst du noch bei und mit mama zusammen einschlafen und auch in der nacht eins oder zweimal rufen. am morgen kommst du dann immer zu uns ins bett, was wir alle lieben und geniessen.

dein liebster tag ist oma-tag. du liebst sie über alles, sie verwöhnt dich auch nach strich und faden. das hast du verdient. und du lernst so viel bei ihr. immer wieder frage ich dich, woher du etwas weisst oder kennst und du sagst: von oma. es ist schön zu sehen, wie sehr ihr euch liebt und euch geniesst.

seit kurzem gehst du auch in die spielgruppe und du machst es wunderbar. ich hab jedes mal einen kloss im hals, wenn ich dich dort abgebe (nur 2 stunden pro woche – trotzdem!), aber du springst meist sofort los und spielst. ich glaube, die anderen kinder und die abwechslung tun dir gut. es war der richtige zeitpunkt für dich.

deine grossen themen sind feuer, vulkane, raketen und feuerwerk. auch heute abend gibt es ein paar vulkane für dich, die wir mit deinen liebsten zusammen anzünden werden. und eine konfettikanone und wunderkerzen.

ich wünsche dir, dass du einen wunderschönen tag erleben darfst. du hast heute „alle leute auf der welt“ eingeladen und hoffst „dass sie alle platz haben an unserem esstisch“. so bist du.
und ich wünsche dir, dass du für immer der mensch bleibst mit diesem dickkopf und seinen eigenen ideen und dir nie ausreden lässt, dass es gut ist, menschen von sich und seinen ideen zu überzeugen. und dass du immer menschen um dich haben wirst, die dich und deine ideen so witzig und gut finden wie wir, dein papa und deine mama.

ich liebe dich. so sehr. 

deine mama. ♥

 

ein dreijähriger im kinderwagen?

ich bin ja bekennender kinderwagen-fan. ich hatte für ein kind drei (neue) kinderwagen und würde jetzt eigentlich fürs baby wieder einen neuen kaufen. halte mich aber aus finanziellen gründen zurück und weil es wieder ein tragebaby werden könnte. aber ich hätte schon viele gute ideen!

und weil ich so ein grosser fan bin, darf auch mein dreijähriger noch kinderwagen fahren. ich höre sie schon rufen! von twitter kenne ich die meinungen dazu: „ich verstehe einfach nicht, wieso man dreijährige noch im kinderwagen schiebt!“ „dreijährige können doch laufen!“ „faules  pack!“ „verwöhntes gör!“ etc pp. es ist, als würde man einen dreijährigen stillen. man (frau!) kann es nur falsch machen.

aber warum denn jetzt noch kinderwagen?
also.

erstens bin ich der meinung (und das habe ich von meiner schwiegermutter gelernt und die ist hebamme, die kennt sich da aus), dass sie auch in diesem alter noch klein sein dürfen. (nicht nur in diesem bereich, auch beim schlafen und schnuller und überhaupt.)

zweitens haben wir kein auto. wenn ich von a nach b und b nach c und wieder nach a alles mit dem auto machen würde, dann bräuchte ich auch keinen kinderwagen mehr. wenn ich alle einkäufe, alle treffen, alle termine mit dem auto erledigen würde: kein problem. aber: wir machen alles zu fuss. wir gehen zu fuss einkaufen und wir gehen zu allen treffen und terminen zu fuss. und das sind nicht immer nur kurze strecken. ich habe erstens keine lust, alles zu schleppen (kind und einkäufe) (darf ich auch gar nicht mehr) und zweitens möchte ich gerne mal wissen, welcher dreijährige wirklich einen ganzen tag zu fuss unterwegs ist ohne zu jammern. eben.

drittens macht der buäb noch mittagsschlaf. und das am einfachsten im kinderwagen. und da ich es manchmal nicht pünktlich nach hause schaffe zum einschlafen, nehme ich halt den kinderwagen mit und er kann darin einschlafen.

viertens wohnen wir auf einem hügel und ich schaffe es (momentan) nicht, mit dem veloanhänger da rauf zu fahren. lustig sind ja vor allem die, die über den kinderwagen schimpfen, aber ihre kinder tagein, tagaus mit dem veloanhänger umherziehen. blöder sind nur die schimpfer mit dem auto. blöderer die schimpfer mit dem leiterwägeli.

aber keine sorge. der junge mann wird natürlich nicht mehr täglich spazieren gefahren und hat genug bewegung. aber ich wollte nur mal sicher gehen, dass in zukunft nicht mehr einfach geschimpft wird. wenn sie das nächste mal einen dreijährigen im kinderwagen sehen, denken sie einfach: krass, die eltern sind voll autofrei und fleissig. und es könnte ja schlimmer sein: der dreijährige könnte in der einen hand noch etwas zuckerhaltiges zu essen haben und in der anderen einen schnuller. das wären dann wir!

küsschen.

 

 

Brütupdate V

25. woche! (ich muss zugeben, dass es in dieser schwangerschaft gar nicht mehr so einfach ist, den überblick zu behalten. schon gar nicht, seit ich alle nervigen schwangerschaftsapps gelöscht habe.)

ich habe mit schwangerschaftsyoga angefangen. im normalen yoga hab ich mich langsam nicht mehr wohl gefühlt und so habe ich gewechselt und es ist herrlich! nicht nur das yoga selbst, sondern auch die vielen anderen frauen mit bauch, die vielen tipps und der austausch, das grinsen und das augen verdrehen, das wieder laut tönen und becken kreisen üben… ja, ich gebe zu, manchmal ist es mir peinlich, aber schaden kann es ja nicht, gell.

während ich in den letzten wochen dachte: bobbel müsste sich doch etwas mehr bewegen und nicht nur schlafen, denke ich jetzt: meine güte, wann schläft denn dieses kind mal? es bewegt sich extrem viel und stark und ich liebe jeden tritt!

körperlich geht es sosolala. leider plagt mich in dieser schwangerschaft ziemlich häufig migräne. in der letzten schwangerschaft war ich 9 monate migränefrei und hatte mich eigentlich wieder auf 9 monate ohne gefreut. nun denn, dieses mal ist es das gegenteil. ich versuche, mich psychisch nicht zu sehr davon runter ziehen zu lassen. nicht ganz einfach…

und deshalb gehe ich jetzt alles ganz piano an. ich sage viele termine ab und versuche meinen perfektionsdrang (insbesondere beim haushalt) auf ein minimum zu reduzieren. eine challenge für mich.

gelesen habe ich unterdessen „stillen ohne zwang„. ein wirklich sehr gutes buch, das ich allen frauen empfehlen würde, auch jenen, die nicht stillen können oder wollen. ich bin jetzt, was das stillen angeht, total entspannt. vielleicht klappt es dieses mal besser, vielleicht nicht. so wichtig ist es nämlich gar nicht. aptamil und fläschchen werden jedenfalls bereit stehen, eine milchpumpe eher nicht.

die babykleider sind auch schon sortiert (meine güte, so winzig sind sie wirklich?) und die neuen sachen (also die neuen gebrauchten sachen, neu kaufe ich nur das outfit fürs nach hause gehen nach der geburt) habe ich gewaschen.

und: wir haben vielleicht einen namen! ♥

hoffentlich vergehen die nächsten 10022400 sekunden ganz schnell! ♥

zwei seelen wohnen ach! in meiner brust… 

der buäb ist vor ein paar wochen aus unserem familienbett ausgezogen. zuerst schlief er noch bei uns im schlafzimmer in seinem neuen, grossen bett. nach ein paar wochen ist er umgezogen in sein eigenes zimmer.

und, was soll ich sagen? es ist toll, dass wir das schlafzimmer (zumindest für ein paar wenige monate) wieder für uns haben! es ist luxuriös, auch seitwärts aus dem bett aussteigen zu können. es ist ein traum, wieder ein nachttischchen zu haben. und licht! und 90 cm für mich! und sex im eigenen bett! 

aber aber. der buäb schläft auch mit bald 3 noch nicht durch. und schreit leider immer „mama“ und nie „papa“. ich muss also zugeben, dass das nächtliche aufstehen (mal abgesehen von dem schwangerschaftsbedingten aufstehen) nicht so easy ist und ziemlich schlaucht. als er neben mir lag, war das alles wesentlich einfacher und ich wusste manchmal am morgen gar nicht mehr, ob er wirklich wach war. jetzt bin ich pro nacht mindestens einmal wach für den buäb und zweimal wach für das baby, respektive meine blase oder mein karpaltunnelsyndrom. ich bin bestens vorbereitet für das leben ohne schlaf ab dezember 2016.

und: ich vermisse ihn. ich habe vergessen, wie schrecklich die nächte waren mit seinem fuss in meinem auge, mit einem schnarchenden typ links von mir und einem rechts von mir, mit der frage, ob meine nase jetzt wohl wirklich gebrochen ist oder nicht, …

aber, nun ist es so. der buäb ist mehr oder weniger freiwillig oder besser: ohne grossen widerstand zu leisten, ausgezogen. wie gut, dass er noch immer nicht richtig alleine einschlafen kann und wir abends noch immer ganz viel kuscheln müssen. wie gut, dass er morgens noch immer eine flasche milch bekommt, die er dann zwischen uns im ehebett trinkt. wie gut, dass bald ein zweites kind kommt, dass wieder bei uns schläft und den buäb vielleicht auf die idee bringt, er könne ja auch wieder zurück ziehen.

mein undankbares baby geht in die spielgruppe

vor 7 wochen haben der buäb und ich die spielgruppe* anschauen wollen. respektive: ich wollte sie anschauen. der buäb ist demonstrativ drei meter vor dem eingang stehen geblieben und hat sich wie ein esel am berg geweigert, auch nur einen fuss da rein zu setzen. wir haben also so aus der entfernung ein bisschen geschaut, was da so passiert und ein bisschen mit der spielgruppenleiterin geredet. sie war ganz  lieb und meinte, wir sollen dann einfach nach den sommerferien kommen und bei manchen dauere die ablösung halt ein bisschen länger. kein problem, alles easy.

wir sind also in die sommerferien und haben kaum noch über die spielgruppe geredet (ich habe ja die tendenz, solche themen zu oft anzusprechen. danke an pe, der mich dann erinnert, es gut sein zu lassen – besonders vor und mit dem buäb).

in der letzten woche kam dann ein brief der spielgruppenleiterin. sie freue sich auf den buäb, er soll doch ein plüschtier mitbringen und ein foto von seiner familie. und sie habe knetteig vorbereitet. der buäb hat so semiinteressiert zugehört und ich ahnte: es wird wohl so schnell nix aus meinen 2 stunden „freizeit“ pro woche. kein problem, alles easy.

vorgestern war es dann soweit: wir sind zur spielgruppe aufgebrochen. der buäb hat auf dem weg dahin viele fragen gestellt. ich war extrem nervös und sentimental. als wir da waren, ging ich voraus und er wie selbstverständlich hinter mir her, hat sich an den tisch gesetzt und begonnen zu kneten und zu spielen. irgendwann hab ich ihm gesagt, dass ich jetzt den hütehund abholen werde und ihn dann anschliessend wieder abholen komme. er hat mich nicht mal richtig zur kenntnis genommen und weiter gespielt und gelacht.

ich hatte tränchen in den augen (ich darf das, ich bin schwanger!). mein baby alleine mit praktisch fremden betreuerinnen und kindern! schluchz. gleichzeitig so stolz auf meinen buäb. hachz.

als ich zurück kam, standen dort schon andere mütter und wir hörten durch das gekippte fenster, wie sie kleinen lachen und toben, ich hörte den buäb giggeln  und war so erleichtert. als ich ihn in empfang nahm, war er total verschwitzt und hatte rote backen. er suchte nach seiner trinkflasche und schaute mich verschmitzt an: „wir haben so lustige sachen gemacht!“

zuhause habe ich ihn gefragt, ob er nächste woche wieder in die spielgruppe  möchte. er, mit seinem pockerface: „ja, sicher!“

ach, mein baby. du undankbares pack. 3 jahre lang verwöhne ich dich nach strich und faden, darfst du neben mir schlafen und erfülle ich dir fast jeden wunsch. und du? du hast selten so glücklich ausgesehen wie als du zum ersten mal „fremdbetreut“ wurdest. ach, mein baby. wann bist du nur so gross geworden? ich liebe dich!

* spielgruppe in der schweiz = ein freiwilliges angebot als vorbereitung auf den obligatorischen kindergarten (vorschule), der dann mit dem vollendeten 4. lebensjahr besucht wird. die spielgruppe findet 1-2 mal pro woche für ca. 2-3 stunden statt. wir beginnen mit einmal pro woche 2 stunden. der buäb kommt erst 2018 in den kindergarten.

Brütupdate IV

23. woche…

ich habe meine wunschhebamme kontaktiert für die wochenbett-betreuung zuhause und ich hatte solche herzklopfen dabei! meine güte, ich brauche wirklich eine hebamme! ich bekomme wirklich ein baby! ♥ und: sie hat zugesagt! ich bin sehr glücklich und zuversichtlich.

die übelkeit ist also wirklich mit der 20. woche verschwunden. ich mag noch immer nicht richtig reinhauen, habe aber immerhin 1,5 kilo zugenommen. das baby ist aber genau richtig gross und schwer für die 23. woche.

und: der mann und ich wissen jetzt, was es wird. mein gefühl hat mich extrem getäuscht. aber als die ärztin gesagt und gezeigt hat, was es wird, war da so ein gefühl „ah, ja logisch!“ und es passt sososososo. genau so hatte ich mir meine familie immer vorgestellt. ♥

das baby ist jetzt auch nicht mehr so chillig wie bisher. es bewegt sich viel und reklamiert, wenn ich unbequem sitze. und ich hatte recht: es ist doch wieder eine vorderwandplazenta. ich bin doch langsam profi!

anfang dieser woche war es ein bisschen turbulent für mich. ich habe mehrere symptome einer präeklampsie und musste zum zuckerbelastungs- und zum gestosetest. aber: entwarnung. alles ist gut. ich muss jetzt regelmässig den blutdruck messen und stützstrümpfe tragen \0/

das baby hat jetzt einen arbeitstitel: bobbel. getauft von einer, die es wissen muss. einen richtigen namen hat das kind noch nicht. wir haben eine liste, aber irgendwie steht da der richtige noch nicht drauf. wir suchen weiter (und versuchen ruhig zu bleiben).

eigentlich wollte ich wieder im spital hier in der stadt gebären. nun schwärmen aber alle von einem anderen spital, nur 5 minuten weiter entfernt, aber in einem anderen kanton. vielleicht, so habe ich  mir gedacht, wäre es gar nicht so schlecht, das kind an einem anderen ort auf die welt zu bringen. die erste geburt war kein spaziergang und im nachhinein betrachtet lief vielleicht auch bei der betreuung einiges krumm. wir werden uns also dieses andere krankenhaus anschauen gehen und dann entscheiden (wobei meine ärztin meinte: wenn sie dieses gesehen haben, dann möchten sie auch dort gebären).

und auch sonst setze ich mich langsam mit der geburt auseinander. wo und wie möchte ich gebären? unterdessen weiss ich ja, dass ich das „wo“ noch eher planen kann als das „wie“, aber beim „wie“ bin ich nicht mehr ganz so sicher, wie auch schon. ich weiss einfach, dass eine sectio für mich kein drama wäre. ich hätte gerne wehen (wehen kann ich gut, von daher bin ich zuversichtlich), den rest überlasse ich wahrscheinlich der natur. ich habe aber noch ein paar gespräche mit tollen müttern, meiner hebamme und ein buch vor mir. und zum schluss wird auch die ärztin noch ein wörtchen mitzureden haben. ich hab da volles vertrauen in sie.

und auch sonst warten viele bücher darauf, gelesen zu werden:

stillen ohne zwang von sibylle lüpold.
wie, du stillst nicht? von regina masaracchia.
das geburtsbuch von nora imlau.
das wochenbett von loretta stern.

und ich habe eine to-do-liste angefangen, die bis dezember jede menge häkchen haben sollte. gogogo, denn heute sind es nur noch 4 monate bis zum termin. ♥